Diskussion: Heimische (Ur-)Wälder, Wirtschaftsunternehmen, Schatzkammer, Erholungsraum

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Diskussion: Heimische (Ur-)Wälder, Wirtschaftsunternehmen, Schatzkammer, Erholungsraum

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Wann:
10. Oktober 2019 um 19:00
2019-10-10T19:00:00+02:00
2019-10-10T19:15:00+02:00
Wo:
Südsauerlandmuseum, Lädchen
Wasserstraße 4
Kontakt:
Monika Löcken
02722-3711
Diskussion: Heimische (Ur-)Wälder, Wirtschaftsunternehmen, Schatzkammer, Erholungsraum @ Südsauerlandmuseum, Lädchen

Das Südsauerlandmuseum nimmt die Ausstellung “Bedrohte Paradiese” zum Anlass, eine Diskussionsrunde zum Thema der heimischen Wälder anzubieten. Es werden sprechen: 

Fred J. Hansen: Landesvorsitzender der Forstleute NRW (angefragt)
Dieter Mennekes, Mennekes Stiftung (angefragt)
Antonius Klein, Untere Naturschutzbehörde, Kreis Olpe

Anmeldungen bitte bis zum 08.Oktober 2019 unter: 02722-3711 (11:00-18:00)

oder unter info@suedsauerlandmuseum.de

oder direkt im Museum.

Schon in den 1980er Jahren sorgte die Debatte um das Waldsterben für viel Aufregung in Deutschland. Die Sorge galt dem Verlust der urwüchsigen Natur. An der Debatte beteiligten sich neben weiten Teilen der Bevölkerung auch wissenschaftliche Experten, Journalisten, Politiker sowie Forst- und Umweltverbände. Über die Diagnose gab kaum einen Zweifel: Die Katastrophe wurde und wird verursacht durch die Emissionen der Industriegesellschaft. Damals wirkte der „Saure Regen“ wie ein Gift auf die Bäume und ließ sie in kurzer Zeit absterben, heute sind es Sturmschäden und aktuell der Borkenkäfer, die dem Wald zusetzen.
Bei der Diskussion geht es um mehr, als um den sterbenden Wald, nämlich um die von der Industriegesellschaft verursachten ökologischen Gefahren. Interessant ist aber auch, dass die Debatten über den Zustand des Waldes in keinem Land so emotional aufgeladen und öffentlich präsent ist, wie in Deutschland. Als Projektionsfläche von Ängsten, Wünschen und Hoffnungen funktionierte der Wald auch in der Gesellschaft des 21.Jh. tadellos.

 

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Museum für Kunst und Kulturgeschichte des Kreises Olpe in Attendorn

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