Ausstellung für Schulklassen und Jugendgruppen: Shalom & Mazel Tov

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Ausstellung für Schulklassen und Jugendgruppen: Shalom & Mazel Tov

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Familie Ursell, Ostern 1924

Die Ausstellung wird am 21. November um 18:00 Uhr im Südsauerlandmuseum eröffnet, sie endet am 24. Februar 2019

Das Südsauerlandmuseum bietet Gruppen und Schulkassen Führungen nach Anmeldung durch die Ausstellung sowie ein Lernprogramm zur Vorbereitung an.
Die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger ist noch wach. Man lebte Tür an Tür, auch wenn das religiöse Glaubensbekenntnis unterschiedlich war.
Das Judentum in Europa blickt auf eine wechselvolle, über 1700-jährige Geschichte zurück. Nach Phasen des friedlichen Zusammenlebens kam es, besonders nach Pestepidemien und sozialen Umbrüchen, immer wieder zu Vertreibungen und Pogromen. Kaiser und Landesherren duldeten Juden jedoch wegen ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit und gewährten Schutz.
In Südwestfalen und auch in Attendorn waren Juden bereits im Spätmittelalter ansässig. Im 18. Jh. lebten darüber hinaus jüdische Familien in Förde, Lenhausen, Neuenkleusheim (Synagogengemeinde) und Oedingen. Im 19. Jh. kamen Helden, Dünschede, Langenei, Altenhundem,
Kirchhundem, Elspe, Rahrbach, Oberveischede, Rhode und Olpe als Wohnorte hinzu. Im Jahr 1942 wurde das Leben der jüdischen Familien im Kreis Olpe grausam beendet.
Die Ausstellung widmet sich dem Zusammenleben „Tür an Tür“ mit den christlichen Nachbarn, beschreibt anschaulich ihre Gewerbe, die Lebenszusammenhänge und geht auf einzelne Personen ein. Sie wendet sich besonders an Schulen und Jugendgruppen!

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Museum für Kunst und Kulturgeschichte des Kreises Olpe in Attendorn

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