Die Museumsgeschichte

12.06.2010 228 51

Das älteste Museum des Kreises Olpe, gelegen im Herzen der Attendorner Altstadt, geht auf die Gründung des damaligen Heimatvereins (heute: Vereins für Orts- und Heimatkunde) im Jahr 1898 zurück. Es blickt  damit auf eine über hundert Jahre lange Geschichte zurück. Multimedial und zeitgemäß aufgearbeitet, wird hier die Kunst und Kultur des südlichen Westfalens und des Kreises Olpe vermittelt. Die naturkundliche Abteilung verweist auf die Urmeere und das Eiszeitalter im heutigen Sauerland. Weitere Themen sind die Landesgeschichte des Herzogtums Westfalen und das „Ländliche Leben“, dargestellt anhand eines Gutshofes bei Kirchhundem. Die Einheit zum „Volksglauben“ zeigt, dass die Menschen in schwierigen Zeiten auf dem oft schmalen Pfad zwischen Glauben und Aberglauben wandelten. Burgen und Schlösser im Bigge- und Lenneraum und Privilegien, wie z.B. die Jagd, dokumentieren das Leben des Adels. Altes Handwerk und die Schützengesellschaft sind Themen der Stadtgeschichte. Außerdem präsentiert das Museum die Kultur der Klöster, die Kontakte in die Welt, wie sie z. B. die Hansekaufleute pflegten sowie kostbare Kirchenschätze, die die hohe Kunst der Gold- und Silberschmiede vom Mittelalter bis ins 20. Jh. bezeugen. Den Abschluss bildet das Westfälische Zinnfigurenkabinett.

Das alte Rathaus

Das alte Rathaus

Früherer Sammlungsraum

Früherer Sammlungsraum

In der Sammlung

In der Sammlung

 

 

Museum für Kunst und Kulturgeschichte des Kreises Olpe in Attendorn