Fundstück im Mai

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Fundstück im Mai

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Die verlorenen Jahre, Ein Fotoalbum von Jupp Steinhoff

Mit der Ausstellung „Kontakt-unerwartet“ präsentiert das Südsauerlandmuseum die Arbeiten von Künstlern aus dem Sauerland. Nicht nur in den nächsten Wochen hat die Kunst einen ganz besonderen Stellenwert, denn in unserem Depot lagern zahlreiche Werke verschiedener Künstler. Einer dieser Künstler ist der Bilsteiner Jupp Steinhoff. Er wurde am 31.03.1905 geboren, nach seinem Abitur am Mariengymnasium in Werl, zog es ihn 1926 für sein Studium der Kunstgeschichte nach Berlin. Rund 20 Jahre lebte er dort, bis er nach dem 2. Weltkrieg in die Geburtsstadt seiner Frau, Hamborn, zog. Lange Zeit arbeitete er neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Lehrer. Nach seiner Pensionierung zog es ihn wieder in seine Heimat nach Bilstein. Dort verstarb er am 20.03.1978.
Ein ganz besonderes Exponat, das sich im Besitz des Südsauerlandmuseums befindet, ist jedoch nicht eines seiner Bilder, sondern ein Fotoalbum, das er mit „Die verlorenen 20 Jahre in Berlin 1926-1946“ betitelte. Dieses Album zeigt die Werke, die während seiner Zeit in der Hauptstadt entstanden, unter anderem zahlreiche Porträts von bekannten Persönlichkeiten, Ansichten von Berliner Straßenzügen, einige Selbstbildnisse und noch vieles mehr. Neben den Fotografien seiner Werke notierte Steinhoff Titel, Entstehungsjahr und Besitzer, sodass sich die Geschichte der Bilder leicht nachvollziehen lässt. Über 140 seiner Werke hat der Bilsteiner fotografisch festgehalten und in dem Album eingeklebt.

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Museum für Kunst und Kulturgeschichte des Kreises Olpe in Attendorn