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Sonderaustellung “Kunst und Pflege – PFLEGEKUNST”

31. Oktober 2010bis16. Januar 2011

Pflegekunst - Kunst der PflegeBei dieser bemerkenswerten Ausstellung, die vom Deutschen Roten Kreuz (Kreisverband Mannheim) initiiert und von Fritz Gärtner kuratiert wird, setzen sich 55 Künstler mit der Situation pflegebedürftiger und pflegender Menschen auseinander und beleuchten Berufe in der Alten-, Kranken-, Behinderten- und Kinderkrankenpflege.

Dabei wird das Thema nicht programmatisch verstanden, sondern die Kunstschaffenden nutzen die ganz Breite der künstlerischen Freiheit, um einen persönlichen Standpunkt zu propagieren.

Auffallend ist, dass die meisten Künstler mit »Pflege« schon in irgendeiner Form persönlich konfrontiert waren. Manche haben einen Pflegeberuf erlernt, andere als Pflegehilfskräfte ihr Studium finanziert, haben mit mehr oder weniger Unterstützung gepflegt oder sind noch damit beschäftigt, Dritte wiederum waren selbst pflegebedürftig.

Eine Ausstellung des Südsauerlandmuseums Attendorn für Kunstinteressierte, für den Kunst- und Sozialkundeunterricht, für Pflegepersonal, Ärzte und alle, die es angeht.

Infofolder “Kunst und Pflege – PFLEGEKUNST” – .pdf zum Download »

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Sonderausstellung: “Die Schützen im Kaiserreich”

12. Juni 2010 00:00bis3. Oktober 2010 00:00

Sonderausstellung über das Schützenbrauchtum in der Zeit von 1888 – 1914

Die Schützengesellschaft und das Südsauerlandmuseum eröffnete am Samstag, dem 12. Juni 2010 die Ausstellung mit einem Serenadenkonzert auf dem alten Markt. Bilder der Eröffnungsveranstaltung finden Sie auf den Seiten der Attendorner-Geschichten hier.

Die Ausstellung ist bis zum 3. Oktober 2010 geöffnet.

In Attendorn gehört die Schützengesellschaft zu den größten und wichtigsten Vereinen der Stadt. Um die enge Verbundenheit mit der Stadtgeschichte zu unterstreichen, wird das Schützenfest als „Historisches Stadt- und Schützenfest“ gefeiert und übernimmt damit eine wichtige Funktion in der Selbstdarstellung der Bürger der Stadt.

Untersuchungen zeigen, dass Schützenfeste mit ihrem Brauchtum wie eine Bühne funktionierten auf der gesellschaftliche und politische Handelsweisen dargestellt wurden. Sie waren und sind “behilflich bei der Spiegelung einer bestimmten Sicht von der Welt. Eine Bühne auf der der Bürger sich theatralisch selbst inszeniert, das Geschichtsverständnis zur Schau stellt, und der Haltung gegenüber der Kirche, der Nation und dem Staat Ausdruck verleiht”. weiter…